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Auf dieser Seite haben wir Ihnen Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Themen rund um die Erkrankung Adiopo­sitas zusammengestellt:

Fragen zu den Ursachen von Übergewicht

  • Was ist der Grund­umsatz an Kalorien?
    Der Grund­umsatz ist die Menge an Kalorien und damit Energie­ein­heiten, die man ohne körper­liche Aktivität in Ruhe in einer bestimmten Zeit verbraucht. Dieser Grund­umsatz ist von Mensch zu Mensch unter­schiedlich hoch in Abhän­gigkeit z. B. von Alter, Geschlecht und besonders der Muskelmasse.
    Menschen mit hohem Grund­umsatz haben in der Regel eine geringere Veran­lagung, dick zu werden. Man kann seinen Grund­umsatz beispiels­weise durch regel­mäßige Bewegung beein­flussen. Sport mit dem Ziel, Muskel­masse aufzu­bauen oder viel Ausdau­er­be­wegung erhöhen den Grund­umsatz und sind daher über weitere gesund­heits­för­dernde  Effekte hinaus besonders günstig für das Gewicht.
  • Kann Überge­wicht psychische Ursachen haben?
    Das wird schon alleine durch den Begriff “Kummer­speck” deutlich. Kummer und Sorgen, Ängste, Ärger, aber auch Lange­weile können “Fress­at­tacken” und Überge­wicht führen, ebenso wie Stress, Nieder­ge­schla­genheit und Depres­sionen. Kummer und Sorgen können auf der anderen Seite aber auch zu Appetit­lo­sigkeit und Gewichts­verslust führen. Das ist indivi­duell sehr unter­schiedlich. Eine geeignete Gegen­maß­nahme ist bewusst mehr Bewegung und Sport zu betreiben, um aktiv dagegen anzugehen. Das hellt die Laune auf und norma­li­siert das Gewicht.
  • Kann Überge­wicht durch “zu spätes Sätti­gungs­gefühl” verur­sacht werden?
    Unter Wissen­schaftlern wird disku­tiert, ob bei manchen Überge­wich­tigen der Magen zu spät das Signal “satt” sendet weil die hormo­nelle Signal­kette zwischen Magen und Gehirn nicht optimal funktio­niert. Begünstigt wird dies natürlich durch zu schnelles Essen. Die Folge eines solchen “zu späten“ Sätti­gungs­ge­fühls ist, dass man weiter isst, obwohl man eigentlich schon genug gegessen hat. Im Umkehr­schluss bedeutet das: Versuchen Sie doch mal, bewusst langsam zu essen und die Mahlzeit zu beenden, bevor Sie 100-prozentig satt sind. Gut möglich, dass Sie sich eine halbe Stunde später sehr wohl satt fühlen. Diesen Effekt kennen ja auch viele, die kein Problem mit Überge­wicht haben.
  • Gibt es eine genetische Veran­lagung für Übergewicht?
    Die Wissen­schaft geht davon aus, dass es auch eine familiäre Veran­lagung für Überge­wicht gibt. Ganz sicher werden familiäre Essge­wohn­heiten vorgelebt und weiter­geben, daher sehen wir auch familiäre Häufung von Überge­wicht. Trotzdem ist Überge­wicht vor allem eine Frage des Essver­haltens bis auf sehr seltene Ausnahmen. Wer sich gesund ernährt und ausrei­chend bewegt, hat unabhängig von seinen Genen, beste Chancen, Überge­wicht zu vermeiden.
  • Kann Überge­wicht durch bestimmte Medika­mente begünstigt werden?
    Bestimmte Medika­mente können den Appetit steigern oder die Wasser- und Fettein­la­gerung begüns­tigen. Die führt dann zur Gewichts­zu­nahme. Zu nennen sind hier zum Beispiel einige Psych­pharmaka oder Hormon­prä­parate, wie beispiels­weise die Anti-Baby-Pille. Auch Kortison-Präparate können eine Gewichts­zu­nahme fördern.
  • Kann eine Unter­funktion der Schild­drüse zu Überge­wicht führen?
    Ja. Aller­dings ist das eher eine seltene Ursache von Überge­wicht. Wenn man sich also fragt, warum man dicker geworden ist, steht die Schild­drüse eher sehr weit unten auf der Liste der Möglich­keiten. Bei einer Unter­funktion der Schild­drüse, der Hypothy­reose, kommt es zu einer generellen Verlang­samung des Stoff­wechsels – und damit auch mitunter zu einer Gewichts­zu­nahme. Im Gegensatz dazu führt eine Schild­drü­sen­über­funktion, die Hyper­t­hy­reose, zu einer überhohen Stoff­wech­sel­ak­ti­vierung und geht eher mit Gewichts­verlust einher.

Überge­wicht ist ein ernstes Risiko!

  • Gibt es einen Zusam­menhang zwischen dem Körper­ge­wicht und Bluthochdruck?
    Während rund 25 Prozent der normal­ge­wich­tiger Menschen einen Bluthoch­druck entwi­ckelt, steigt die Häufigkeit bei Überge­wicht auf mehr als 60 Prozent. Bei schwerer Adipo­sitas sogar auf 75 Prozent an. Pro 10 Kilogramm überschüs­sigen Gewichts steigt der Blutdruck um 1 bis 3 mmHg (Milli­meter Queck­sil­ber­säule) an. Mit jedem Kilogramm Überge­wicht erhöht sich daher das Risiko für Folge­er­kran­kungen des Bluthoch­drucks wie Herzin­farkt und Schlag­anfall. Mit der Gewichts­ab­nahme lassen sich diese Risiken aller­dings auch wieder reduzieren.
  • Bedeutet Überge­wicht zwangs­läufig, dass man einen Bluthoch­druck entwickelt?
    Nicht jeder Mensch mit Überge­wicht entwi­ckelt zwangs­läufig einen Bluthoch­druck. Jedoch ist das Risiko Überge­wich­tiger, früher oder später erhöhte Blutdruck­werte zu entwi­ckeln, deutlich erhöht. Adipöse Patienten haben dabei ein etwa sechsmal höheres Risiko, einen Bluthoch­druck zu entwi­ckeln, als Menschen mit Normalgewicht.
  • Erhöht Überge­wicht das Risiko, an Diabetes zu erkranken?
    Dass eine erhöhte Fettmasse das Risiko für Diabetes erhöht – vor allem die Fettpolster am Bauch und Körper­stamm – ist mittler­weile klar belegt. So ist das Risiko bei Frauen mit einem BMI über 30 an Diabetes zu erkranken, um ein 20-faches erhöht.  Ferner sind rund 80 bis 90 Prozent aller Diabe­tiker überge­wichtig. Aller­dings bekommt nicht jeder Mensch mit Überge­wicht oder Adipo­sitas zwangs­läufig auch Diabetes. Meist liegt zusätzlich noch eine genetische Vorbe­lastung vor. Die medizi­ni­schen Zusam­men­hänge zwischen Adipo­sitas und Diabetes sind noch nicht vollständig geklärt. Bekannt ist aber, dass zu viel Fettmasse im Körper die Wirksamkeit von Insulin senkt. Das Hormon Insulin, das von der Bauch­spei­chel­drüse produ­ziert wird, sorgt dafür, dass der Zucker im Blut in die Körper­zellen einge­schleust und dort zu Energie umgewandelt werden kann. Insulin senkt daher den Blutzu­cker­spiegel. Aufgrund der höheren Körpermaße benötigen Menschen mit Adipo­sitas mehr Insulin, um den Blutzu­cker­spiegel konstant zu halten. Daher muss die Bauch­spei­chel­drüse konstant mehr Insulin produ­zieren. Dies kann zur Überfor­derung dieses Organs führen, mit der Folge, dass Insulin nicht mehr in ausrei­chender Menge produ­ziert wird. Damit entsteht ein Typ-2-Diabetes.
  • Ist das Brust­krebs­risiko bei Frauen durch Überge­wicht erhöht?
    Frauen mit Überge­wicht erkranken statis­tisch häufiger an Brust­krebs, als normal­ge­wichtige Frauen. Ebenso hat Bewegungs­mangel einen nachge­wie­senen ungüns­tigen Effekt auf das Brust­krebs­risiko. Einen Zusam­menhang zwischen Überge­wicht und Brust­krebs­risiko scheint es dabei vor allem für die Zeit nach den Wechsel­jahren zu geben.
  • Erkranken Menschen mit Überge­wicht häufiger an Darmkrebs?
    Starkes Überge­wicht erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um rund ein Drittel. Konzen­triert sich das Fett vor allem in der Bauch­region, ist das Risiko sogar um die Hälfte höher.
  • Warum ist hoher Alkohol­konsum bei Überge­wicht besonders gefährlich?
    Dauerhaft starker Alkohol­konsum erhöht das Risiko für Leber­schäden. Die Kombi­nation aus Überge­wicht und zu viel Alkohol verstärkt die Gefahr tödlicher Leber­er­kran­kungen um ein Vielfaches. Dies ist das Ergebnis aus Kohor­ten­studien mit mehr als 9.000 Teilnehmern. Besonders bemer­kenswert dabei ist, dass sich die Risiken durch diese Kombi­nation nicht nur verdoppeln, sondern potenzieren.

Rund um die Operation

  • Welche Methoden zur opera­tiven Therapie von Überge­wicht gibt es?
    Zu den gängigen Methoden der sogenannten baria­tri­schen Opera­tionen in der Adipo­sitas-Chirurgie, zählen:
    • Magenband (Gastric Banding)
    • Magen­ver­klei­nerung (Schlauch­magen)
    • Magen­bypass
    • Magen­ballon (ist keine im eigent­lichen Sinne operative Methode)
    • weitere, ggf. kombi­nierte Formen

Alle opera­tiven Behand­lungs­maß­nahmen der Adipo­sitas-Chirurgie sind grund­sätzlich nicht risikolos und – je nach Verfahren – mitunter nicht umkehrbar. Sie kommen daher nur bei ausge­prägter Fettsucht (Adipo­sitas) in Betracht, und auch nur dann, wenn konser­vative (nicht­ope­rative) Thera­pie­ver­suche erfolglos geblieben sind. Außerdem müssen ernste gesund­heit­liche Gefahren durch Beglei­ter­kran­kungen für den Überge­wich­tigen drohen.

Nach inter­na­tio­nalen Richt­linien darf die Adipo­sitas-Chirurgie bei Patienten mit einem BMI > 40 kg/m2 angewendet werden oder bei Patienten, die bei einem BMI > 35 kg/m2 mindestens zwei Beglei­ter­kran­kungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthoch­druck oder Schlaf­apnoe aufweisen. In diesen Fällen erfolgt auch eine Kosten­über­nahme durch die gesetz­lichen Krankenkassen.

  • Wieviel kann ich mit opera­tiven Methoden abnehmen?
    In vielen Fällen lassen sich bis zu zwei Drittel des Überge­wichts oder durch­schnittlich 11 bis 13 BMI-Punkte reduzieren. Besonders wichtig ist dabei aller­dings. dass sich der Patient strikt an den neuen Lebensstil mit neuen Ernäh­rungs­ge­wohn­heiten hält. Auch ist es wichtig, auf eine allmäh­liche Gewichts­ab­nahme über 12 bis 18 Monate zu achten.
  • Kann es passieren, dass man mehr abnimmt als man will?
    Es ist eher umgekehrt- meist kommt die Gewichts­ab­nahme zum Still­stand bevor das Ideal­ge­wicht erreicht ist.
  • Wie lange dauert eine Operation  und wie lange muss ich im Krankenhaus bleiben?
    Die meisten Opera­tionen dauern unter einer Stunde in Abhän­gigkeit vom Opera­ti­ons­ver­fahren. Die Verweil­dauer im Krankenhaus beträgt ca. 7 Tage. Sie sollten in der Lage sein, 1,5 l Flüssigkeit(inklusive Suppen) aufzu­nehmen, bevor Sie entlassen werden können.
  • Wann kann ich nach der Operation mit Sport beginnen?
    Sie können nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kleine Spazier­gänge unter­nehmen, wenn Sie keine Kreis­lauf­pro­bleme haben.
    Regel­mä­ßigen Sport können Sie nach 4 Wochen beginnen und Ihren körper­lichen Vorraus­set­zungen  entspre­chend steigern. Bitte integrieren Sie dauerhaft ein Sport­pro­gramm in Ihren Alltag, nur so sichern Sie den Erfolg.
  • Kann ich nach einer Adipo­sitas-OP schwanger werden?
    Die Phase  starker Gewichts­ab­nahme sollte vorbei sein, bevor Sie schwanger werden. Wir empfehlen, mindestens 12-18 Monate nach der OP zu warten. Die Gewichts­ab­nahme begünstigt meist die Frucht­barkeit. Vor einer Bypass-OP sollte die Famili­en­planung aller­dings abgeschlossen sein, da es Hinweise auf erhöhte Fehlbil­dungs­raten gibt.
  • Was ist ein Magenband und wie funktio­niert es?
    Das Magenband ist eine in ihrer Weite von außen verstellbare Kunst­stoff­man­schette, die um den oberen Magen­anteil gelegt wird. Der Eingriff erfolgt üblicher­weise minimal­in­vasiv. Das weiche Band sorgt für eine Verengung des Magens knapp unterhalb der Speise­röhre und schafft damit praktisch einen funktio­nellen Vormagen, der sich schnell füllt und die Aufnahme fester Nahrung deutlich einschränkt. Durch Dehnung des gefüllten Magen­an­teils wird das Sätti­gungs­gefühl schneller als sonst herbei­ge­führt. Da die Speisen viel langsamer in den unteren Teil des Magens gelangen, können nur noch geringere Nahrungs­mengen pro Mahlzeit verzehrt werden. Das Verfahren kommt vor allem dann in Betracht, wenn bei sehr starkem Überge­wicht anderen Maßnahmen erfolglos geblieben sind. Der Vorteil des Magen­bandes ist es, dass die anato­mische Struktur des Magens nicht verändert wird. Daher ist der Eingriff reversibel.
  • Kann man trotz Operation wieder zunehmen?
    Trotz der verän­derten Anatomie kann nach jeder Operation wieder zugenommen werden. Manche Patienten stellen Ihren Verzehr auf  hochka­lo­rische und „weiche“Nahrung (z.B. Cola, Milch-Shakes, Bier, Suppe, Eis, Pudding, Schokolade …) um und hebeln damit den Effekt der OP-Methoden aus. Hier kann das Führen eines Ernäh­rungs­ta­gebuch sehr schnell die Ursachen zeigen.
  • Kann ein Magenband wieder entfernt werden?
    Die Entfernung eines Magen­bandes ist grund­sätzlich möglich. Viele der modernen Bänder können aller­dings auch im Körper verbleiben.  Ihre Deakti­vierung kann sogar ohne Operation erfolgen, indem sie von außen weit gestellt (entblockt) werden. Eine Entfernung oder Entblo­ckung des Magen­bandes kann aber auch notwendig werden, wenn die Gewichts­ab­nahme zu gering ist oder der Patient sich nicht an die neuen Essregeln hält. Dann kann es zu häufigem Erbrechen und anderen Kompli­ka­tionen führen. Wird das Band entfernt, nimmt der Magen wieder seine ursprüng­liche Form an und auch der Verdau­ungs­trakt arbeitet meist wieder normal. Die kann aller­dings wieder zur Gewichts­zu­nahme führen, wenn der Patient sich nicht an die Ess- und Verhal­tens­regeln hält.

Auf die richtige Ernährung kommt es an!

  • Wie soll ich mich direkt nach der Operation ernähren?
    In den ersten beiden postope­ra­tiven Tagen dürfen Sie nur Tee oder Wasser schluck­weise zu sich nehmen. Danach sind kleine flüssige (Suppen-)Mahlzeiten von bis zu 150ml sinnvoll. Die Nähte an Magen und Dünndarm müssen abheilen, die Magen­nerven sich beruhigen.Nach 14 Tagen (3. und 4. postope­rative Woche) dürfen Sie ca. 200ml pro Mahlzeit aufnehmen, die Suppen oder Breie dürfen etwas dickflüs­siger werden. Sie bekommen von uns noch auf Station genaue Anleitung, was Sie essen und trinken dürfen. Wir haben Rezepte vorbe­reitet, die diese Phase ganz einfach umsetzbar machen.Ab dem zweiten postope­ra­tiven Monat dürfen Sie nach 3-5 Übergangs­tagen wieder zu fester Nahrung übergehen, die anfangs bissen­weise getestet wird. Danach können Sie sich an unseren Tagekost­plänen orien­tieren, die darstellen, wie eine sinnvolle Porti­ons­größe und Lebens­mit­tel­auswahl aussehen könnten.
    Wir geben Ihnen auch Empfeh­lungen zur Eiweiß­auf­nahme und zur Bedarfs­de­ckung bei Vitaminen und Mineral­stoffen. Dies sollte jedoch erst 14 nach der OP beginnen, da hochkon­zen­trierte Multi­vit­amine in seltenen Fällen zu Unver­träg­lich­keiten führen können.
  • Muss ich nach den Opera­tionen mit Mangel­er­schei­nungen rechnen?
    Viele krankhaft adipöse Patienten kommen bereits unter­ver­sorgt zu uns- so wird häufig präope­rativ viel zu wenig Calzium zugeführt.
    Mit den deutlich kleineren Portionen wird es postope­rativ zu einer Heraus­for­derung, alle Nährstoffe bedarfs­de­ckend aufzu­nehmen. Hier helfen Multi­vit­amin­prä­parate, calci­um­reiches Minral­wasser, Prote­in­kon­zen­trate etc. Sie erhalten nach der Operation eine genaue Anleitung, was für Sie sinnvoll und notwendig ist, um Mangel­er­schei­nungen sicher vermeiden zu können.
  • Gibt es  Grund­regeln, die mir helfen könnten, mich langfristig nach der OP richtig zu ernähren?
    Wichtig sind folgende Regeln:
    • der Flüssig­keits­bedarf bleibt unver­ändert bei 1,5 -2 l pro Tag
    • Vitamin und Mineral­stoff­bedarf bleiben bei Band und Schlauch­magen gleich(100% RDA= Recom­mended Daily Allowance=Tagesbedarf), verdoppeln sich bei Bypass.
  • Weitere Grund­regeln, die dauerhaft zu befolgen sind:
    • Regel­mäßige Mahlzeiten
    • Kleine Portionen von hoher Qualität langsam verzehren
    • Überdehnung des Restmagens/Magenpouches unbedingt vermeiden
    • Deckung des Protein (Eiweiß­be­darfes) sicher­stellen, 60-90g/Tag
    • Quell­fähige Nahrungs­mittel können Probleme breiten (Nudeln, Brot, Brötchen…), vorsichtig testen
    • Kohlen­säu­re­haltige Getränke vermeiden(können den Magen weiten)
  • Muss ich vor der OP bei der Ernährung etwas besonders beachten?
    Wir empfehlen, 10 Tage eine eiweiß­be­tonte Flüssig­phase durch­zu­führen. Kohlen­hy­drate (Brot, Kuchen, Nudeln, Kartoffeln, Süßig­keiten…) werden streng gemieden. Damit wird eine Reduzierung des Leber­vo­lumens erreicht, was die Operation deutlich erleichtern und die postope­rative Genesung und Verweil­dauer im Krankenhaus günstig beein­flussen kann. Wir beobachten Gewichts­ab­nahmen von 5-12kg in dieser Zeit, davon ist ein guter Anteil Leberfett.
    Sie erhalten eine genaue Anleitung bei der Planung des OP-Termins.

Natürlich stehen wir Ihnen gerne für weitere Fragen zur Verfügung!